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Glossar
Das Elektriker-Lexikon.
A
(Attenuation to Crosstalk Ratio) Der ACR-Wert gibt mittels der Differenz zwischen der Wellendämpfung und der Nahnebensprechdämpfung die Qualität eines Kabels wieder. Je höher dieser Wert ist, desto höher ist die Qualität des Kabels.
(Asymmetric Digital Subscriber Line) Der asymmetrische, digitale Teilnehmeranschluss ist eine Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen für Konsumenten. Sie wurde auf Basis der ADSL-Technik mit der Massgabe entwickelt, über die vorhandene Telefonanschlussleitung zu funktionieren, ohne die Telefonie über den Festnetzanschluss zu beeinträchtigen. Gleichzeitig kommt ADSL den meist asymmetrischen (ungleichen) Datenratenbedürfnissen der Privatkunden nach.
(American Wire Gauge) Masseinheit, die den Leiterdurchmesser einer Ader angibt. Sie wird vorwiegend in Nordamerika verwendet.
B
(Balanced – unbalanced) Adapter zur Verbindung von zwei unterschiedlichen Steckgesichtern zur Wandlung zwischen einem symmetrischen und asymmetrischen Signal sowie zur Anpassung des Wellenwiderstands.
Bezeichnet den Frequenzbereich, den ein Datenübertragungssystem (Netzwerk) verarbeiten kann. Die Maximalfrequenz, angegeben in Hertz (Hz), bezeichnet die Datenmenge, die in einer Zeitspanne über das Netzwerk übermittelt werden kann, und steigt mit der Grösse der Bandbreite.
Ist die direkte Beziehung zwischen der Bandbreite und der Länge eines Lichtwellenleiters und ein wichtiges Qualitätsmerkmal (neben der Dämpfung). Beispiel: Hat eine LWL-Faser ein Bandbreiten-Längenprodukt von
600 MHz x km, so resultiert bei 1'000 Metern eine Bandbreite von 600 MHz, bei 500 Metern 1'200 MHz und bei
2'000 Metern Länge 300 MHz.
600 MHz x km, so resultiert bei 1'000 Metern eine Bandbreite von 600 MHz, bei 500 Metern 1'200 MHz und bei
2'000 Metern Länge 300 MHz.
Die Beleuchtungsstärke (E) hat die Masseinheit Lux (lx) und definiert, wie viel Licht beziehungsweise wie viel Lichtstrom (in Lumen) auf eine definierte Fläche fällt. Ein Lux entspricht dem Lichtstrom von einem Lumen, der einen Quadratmeter Fläche gleichmässig ausleuchtet. Die Beleuchtungsstärke ist somit der Lichtstrom einer Lampe in Lumen, dividiert durch die beleuchtete Fläche in Quadratmetern (Lux = lx = lm/m²). Gemessen wird die Beleuchtungsstärke mit einem Luxmeter auf horizontalen und vertikalen Flächen. Die Messung ist aber insofern nicht präzise, da der Helligkeitseindruck eines Raums nicht exakt wiedergegeben werden kann. Der Grund hierfür liegt in den Reflexionseigenschaften des Raums. Ein hell gestrichener Raum erscheint heller als ein dunkler, die Beleuchtungsstärke bleibt jedoch dieselbe. Die Beleuchtungsstärke ist deshalb in der Regel ein Mittelwert. Die mittlere Beleuchtungsstärke ist das gewichtete arithmetische Mittel aller Beleuchtungsstärken in einem Raum.
Ein Bewegungs- oder Präsenzmelder erkennt, sobald sich in seinem Erfassungsbereich etwas bewegt, und kann angeschlossene Geräte ein bzw. ausschalten. Um Bewegungen zu erfassen, kommen verschiedene Techniken infrage: Passiv- Infrarot- (PIR), Radar- oder Ultraschall-Sensoren. Die Betriebszeit wird über einen Timer gesteuert. Bewegungsmelder können im Aussenbereich vor Einbrüchen schützen oder in einem Gebäude kombiniert mit einem Lichtsensor helfen, Energie zu sparen.
Grundeinheit für die Information in digitalen Übertragungssystemen, ausgedrückt in Binärziffern, im Normalfall
1 und 0 (Ein/Aus).
1 und 0 (Ein/Aus).
Ermöglicht die Verknüpfung und damit die Kommunikation verschiedener Geräte in LANs, die mit unterschiedlicher Hardware und unterschiedlichen Protokollen ausgestattet sind. Bridges verknüpfen zwei Netzwerke und deren Geräte mit denselbem Übertragungsmedium und der gleichen Adressierung. Im Gegensatz zu Gateways funktionieren Bridges auf der Sicherungsschicht des OSI-Models. In LAN-Systemen dehnen Bridges die physikalische Dimension und steigern die Performance.
Das Hauptkabel eines LANs, an dem jeder Knoten und jedes Gerät direkt angeschlossen ist. Alle Workstation haben einen gleichberechtigten Zugriff auf das Übertragungsmedium.
Halbleiterbauteil, das bei Verschattung oder Beschädigung von Solarmodulen den elektrischen Strom an der betroffenen Stelle vorbeileitet. Es gibt Modulbypassdioden und Strang(bypass)dioden.
Masseinheit für eine Datenmenge, die eine Zusammenstellung binärer Elemente zu einer Einheit bezeichnet.
1 Byte besteht heute fast immer aus 8 Bit.
1 Byte besteht heute fast immer aus 8 Bit.
C
Systemteil in einer Client-Server-Umgebung, der eine Aufgabenverteilung ermöglicht. Der Client (deutsch: Kunde) fordert einen Dienst vom Server an (Request). Dieser bearbeitet die Daten und gibt sie an den Client zurück.
(Primär-)Beschichtung eines Werkstückes, z.B. Lichtwellenleiter.
D
(Digital Addressable Lighting Interface) DALI ist in der Gebäudeautomation eine standardisierte Schnittstelle zur Steuerung lichttechnischer Betriebsgeräte. Die Ansteuerung erfolgt über digitale Steuersignale, z.B. an elektronische Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen, Schaltnetzteile oder elektronische Leistungsdimmer. Im Gegensatz zu analogen Schnittstellen kann jedes Betriebsgerät, das über eine DALI-Schnittstelle verfügt, mittels individuellen DALI-Kurzadressen einzeln angesteuert werden.
Bezeichnet die Verminderung der Signalleistung entlang einer Leitung in der Einheit Dezibel (dB)
(Englisch: Attentuation).
(Englisch: Attentuation).
Dimmer regeln die Helligkeit von Leuchten oder Leuchtengruppen. Dabei erfüllt Dimmen verschiedene Zwecke, wie z.B. die Anpassung an unterschiedliche Raumnutzungen (Komfortdimmen) oder zum Energiesparen in tageslichtabhängigen Räumen (Energiedimmen).
(Digital Subscriber Line) Digitale Teilnehmer-Anschlussleitung, die in unterschiedlichen Varianten vorliegt,
alle aber eine gemeinsame Basistechnologie haben.
alle aber eine gemeinsame Basistechnologie haben.
Eine dynamische Beleuchtung verändert sich im Zeitablauf in Bezug auf einen oder mehrere Parameter wie die Beleuchtungsstärke, die Lichtfarbe oder die Lichtrichtung. Steuerungssysteme regeln die Dynamik. Bei LED oder Leuchtstofflampen liegt vor allem die farbdynamische Beleuchtung (RGB-Farbmischung) im Trend.
E
KNX, früher noch EIB genannt, wurde als ein System entwickelt, das für alle wichtigen Anlagen in der Gebäudetechnik und im Bereich des Intelligenten Wohnens eingesetzt werden kann. Über 100 Hersteller bieten mehr als 4’000 Produkte und Schnittstellen für das genormte System. KNX steuert gewerkeübergreifend zum Beispiel Heizung, Beleuchtung, Jalousien, Belüftung und Sicherheitstechnik. KNX ist einfach zu installieren und steigert den Wohnkomfort, die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit. Ein KNX-System besteht mindestens aus einer Spannungsversorgung, welche die Busspannung für die Versorgung der Geräte und für die Übertragung der Daten liefert. Im Weiteren braucht es mindestens einen Sensor (Taster o. ähnlich) und einen Aktor (Relais-Kontakte), welche beide an die Busleitung angeschlossen sind.
Die Elektromagnetische Verträglichkeit ist der üblicherweise erwünschte Zustand von technischen Geräten, in ihrer elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu funktionieren. Das heisst, die Geräte stören oder beeinflussen weder die Umgebung (zu der auch andere Einrichtungen gehören), noch werden sie selbst von dieser beeinflusst.
Lampen für Haushaltsanwendungen müssen gemäss der Energieverordnung des Bundesamtes für Energie seit dem 1.1.2003 mit der Energie-Etikette (Energy Label) gekennzeichnet sein. Diese Etikette zeigt an, in welche der sieben Energieeffizienz-Klassen die Lampe eingeteilt ist.
Dabei steht A für „niedriger Energieverbrauch” und G für “hoher Energieverbrauch“. Im Prinzip sind alle Lampen mit einer Energie-Etikette versehen, ausser Lampen mit integriertem Reflektor (Spotlampen) und die meisten Halogenlampen.
Die Berechnung der Energieeffizienz-Klasse erfolgt aus den gemessenen Werten des Lichtstroms und der Lampenleistung. Das detaillierte Messverfahren ist in der Norm DIN EN 50285:1999 „Energieeffizienz von elektrischen Lampen für den Hausgebrauch, Messverfahren“ festgelegt. In dieser Norm wird auf die entsprechenden Lampennormen verwiesen.
Dabei steht A für „niedriger Energieverbrauch” und G für “hoher Energieverbrauch“. Im Prinzip sind alle Lampen mit einer Energie-Etikette versehen, ausser Lampen mit integriertem Reflektor (Spotlampen) und die meisten Halogenlampen.
Die Berechnung der Energieeffizienz-Klasse erfolgt aus den gemessenen Werten des Lichtstroms und der Lampenleistung. Das detaillierte Messverfahren ist in der Norm DIN EN 50285:1999 „Energieeffizienz von elektrischen Lampen für den Hausgebrauch, Messverfahren“ festgelegt. In dieser Norm wird auf die entsprechenden Lampennormen verwiesen.
Datennetztechnik für lokale Datennetze (LANs) und den angeschlossen Geräten. Diese LAN-Technologie nutzt die CSMA/DC-Methode für den physikalischen Zugriff und ist Vorläufer des IEEE 802.3 CSMA/CD-Standards.
Drei Ethernet-Varianten sind gebräuchlich:
- Ethernet: Übertragungsgeschwindigkeit 10 Mbit/s
- Fast-Ethernet: Übertragungsgeschwindigkeit 100 Mbit/s
- Gigabit-Ethernet: Übertragungsgeschwindigkeit 1‘000 Mbit/s (1 Gigabit/s)
Drei Ethernet-Varianten sind gebräuchlich:
- Ethernet: Übertragungsgeschwindigkeit 10 Mbit/s
- Fast-Ethernet: Übertragungsgeschwindigkeit 100 Mbit/s
- Gigabit-Ethernet: Übertragungsgeschwindigkeit 1‘000 Mbit/s (1 Gigabit/s)
Abkürzung für elektronisches Vorschaltgerät. EVG und dimmbare EVG werden anstelle konventioneller (KVG) oder verlustarmer Vorschaltgeräte (VVG) eingesetzt. Die Vorteile von EVGs sind: hoher Sehkomfort, höhere Lichtausbeute der Lampen, flackerfreier Sofortstart, längere Lampenlebensdauer, automatische Abschaltung defekter Lampen und geringerer Energieverbrauch.
F
Der Massstab für die Farbwiedergabe-Eigenschaften einer Lichtquelle drückt der allgemeine Farbwiedergabe-Index (Ra) in Stufen aus. Eine künstliche Lichtquelle mit Ra 100 zeigt eine Farbe so, wie wir sie bei Tageslicht wahrnehmen. Je niedriger der Ra-Wert ist, desto unnatürlicher wird eine Farbe wiedergegeben.
Weiterentwicklung des Ethernets mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 100 MBit/s nach IEEE 802.3 100 BaseT.
Einheit zur Übertragung von Datenpaketen, bestehend aus Bits. Ausser Daten sind auch Steuerungs-, Typ- und Prüfinformationen enthalten.
(Flame Retardant Non Corrosive, Low Smoke Zero Halogen) Bezeichnung für flammhemmend und halogenfrei.
(File Transfer Protocol) Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über TCP/IP-Netzwerke,die nur die Datenübertragung und keinen Zugriff auf die Dateien beinhaltet.
G
Netzwerkknoten, der die Kommunikation zwischen zwei oder mehreren inkompatiblen Netzwerken mit verschiedenen Protokollen erlaubt.
Anschlusskasten, in dem die Strange des Solargenerators zur Gleichstromhauptleitung zusammengefasst werden. Zusätzlich können Sicherungs- und Überspannungsschutzelemente integriert sein.
Dünne Fasern aus Glas, die digitale oder analoge Signale in Form von Lichtimpulsen mit hoher Impulsrate (hohe Bandbreite) übertragen. Sie transportieren ca. das 1‘000-fache an Informationen gegenüber Kupferleitungen, indem Laser oder lichtemittierende Dioden (LED) Lichtimpulse senden, die durch Spiegelung in der Faser übertragen werden. Zwei Schichten umfassen die Glasfaser zum Schutz (Primär- und Sekundärcoating).
Über einen Zeitraum (i.d.R. jährlich) summierte Energiemenge in Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m²), die in Form von solarer Strahlungsenergie auf eine horizontale Fläche auftrifft. In der Schweiz liegen übliche Werte bei 1'000 und in den Bergen sogar auf über 2'000 kWh/m² x a.
H
Es sind keine Halogenide (z.B. Chlor) im Produkt vorhanden. Beispiel: Halogenfreie Kabel finden bei erhöhten Brandschutzanforderungen in Bezug auf Personen- und Korrosionsschutz (hohe Sachwertkonzentration) Verwendung. Im Brandfall geben sie keine korrosiven Gase ab, und die freiwerdende Menge toxischer Gase ist deutlich geringer als bei PVC-Materialien.
Halogenlampen enthalten im Füllgas geringe Zusätze von Halogenen bzw. deren Verbindungen (Iod, teilweise auch Brom). Das Iod reagiert (zusammen mit Restsauerstoff) mit den vom Glühdraht verdampften Wolframatomen und stabilisiert eine wolframhaltige Atmosphäre. Dadurch ist es möglich, bei einer Glastemperatur von mehr als 250° C den Niederschlag von Wolfram zu verhindern und die Kolbenschwärzung und die mit ihr einhergehende Lichtstromabnahme praktisch zu unterbinden. Aufgrund der nicht vorhandenen Kolbenschwärzung kann der Glaskolben einer Halogenlampe sehr kompakt gefertigt werden.
Im Halogen-Kreisprozess werden die abgedampften Wolframatome von Halogenatomen eingefangen und wieder an der Wendel abgelagert. Das erhöht die Lichtausbeute und verlängert die Lebensdauer (2‘000 bis 4‘000 Stunden bei einer Betriebstemperatur von etwa 3‘000 K). Durch die geringen Abmessungen des Brenners und der Wendel ist eine präzise Lichtlenkung möglich. Halogenglühlampen erreichen eine Lichtausbeute von etwa 19 bis 35 lm/W. Bis 2016 sind nur noch Halogenlampen der Energie-Effizienzklassen B und C zulässig, danach sind auch Halogenlampen mit der Energie-Effizienzklasse C nicht mehr erlaubt.
Im Halogen-Kreisprozess werden die abgedampften Wolframatome von Halogenatomen eingefangen und wieder an der Wendel abgelagert. Das erhöht die Lichtausbeute und verlängert die Lebensdauer (2‘000 bis 4‘000 Stunden bei einer Betriebstemperatur von etwa 3‘000 K). Durch die geringen Abmessungen des Brenners und der Wendel ist eine präzise Lichtlenkung möglich. Halogenglühlampen erreichen eine Lichtausbeute von etwa 19 bis 35 lm/W. Bis 2016 sind nur noch Halogenlampen der Energie-Effizienzklassen B und C zulässig, danach sind auch Halogenlampen mit der Energie-Effizienzklasse C nicht mehr erlaubt.
Masseinheit der 19“-Technik. 1 HE = 44,45 mm.
Beschädigung einer Solarzelle durch Hitzeentwicklung bei Teilverschattung eines Moduls. Die verschattete Zelle wirkt als Diode in Sperrrichtung, über der die gesamte Spannung eines Zellenstrings anliegt.
Der fliessende hohe Strom erhitzt die Zelle und kann sie beschädigen. Der Hotspot-Effekt wird durch Bypassdioden vermieden.
Der fliessende hohe Strom erhitzt die Zelle und kann sie beschädigen. Der Hotspot-Effekt wird durch Bypassdioden vermieden.
Bezeichnet Geräte, die Netzwerkknoten (physisch) sternförmig verbinden. Die Netzwerkknoten (Arbeitsplätze) sind mit Punkt-zu-Punkt-Verbindungen am Hub angeschlossen.
I
(Institute of Electrical and Electronic Engineers) Weltweiter Berufsverband von Ingenieuren aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik, der Standards festlegt, publiziert und unterstützt.
Indirektes Licht strahlt ausschliesslich an Wand- oder Deckenflächen und wird so in den Raum reflektiert. Indem das Licht zusätzlich abgeschirmt ist und über Augenhöhe austritt, blendet es den Betrachter nicht. Es gilt zu beachten, dass eine indirekte Beleuchtung in dunklen Räumen Lampen mit hoher Leistung und somit einen hohen Energieverbrauch voraussetzt. Deshalb wird indirekte Beleuchtung oft in Kombination mit direkter Beleuchtung eingesetzt, auch um diffuses Licht zu verhindern.
Als IP wird ein weit verbreitetes Netzwerkprotokoll bezeichnet, das als Basis des Internets gilt. Es ermöglicht ein verbindungsloses Protokoll für die Übermittlung von Datagrammen in einem Internet (zu benachbarten Gateway-Knoten). Seine Hauptfunktionen sind netzinternes Routing, Depaketierung und Paketierung.
(Integrated Services Digital Network) Internationaler Standard für ein digitales Netz, in dem sämtliche Datenarten (z.B. Sprache, Text oder Bilder) über eine einzige Leitung empfangen und gesendet werden können.
K
Höhe der Stromstärke I in Ampere, wenn Plus- und Minuspol eines Solarmoduls oder –generators verbunden (kurzgeschlossen) werden. Abkürzung ISC (engl.: Short Circuit)
(gesprochen: (Kilo-)Watt pik) ist die Masseinheit für die maximale Leistung, insbesondere für die höchste elektrische Leistung, die ein Gerät umsetzen kann. Der Begriff setzt sich zusammen aus der Einheit Watt und dem englischen Wort peak für Spitze.
Speziell in der Photovoltaik ist diese Masseinheit zur Kennzeichnung der genormten elektrischen Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gebräuchlich. Entgegen dem direkten Wortsinn handelt es sich dabei nicht um die maximale Leistung der Zelle oder des Moduls bei stärkster Sonneneinstrahlung, sondern um die abgegebene elektrische Leistung bei standardisierten Testbedingungen.
Speziell in der Photovoltaik ist diese Masseinheit zur Kennzeichnung der genormten elektrischen Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gebräuchlich. Entgegen dem direkten Wortsinn handelt es sich dabei nicht um die maximale Leistung der Zelle oder des Moduls bei stärkster Sonneneinstrahlung, sondern um die abgegebene elektrische Leistung bei standardisierten Testbedingungen.
L
(Lokal Area Network) Rechnernetz in einer begrenzten Ausdehnung wie z.B. ein Büro, Gebäude oder Gebäudekomplex. Das lokale Netzwerk kann eine Datenübertragungstechnik mit hoher Bandbreite aufweisen und zahlreiche Knoten zulassen. Als Standard für LANs gilt heute das Ethernet.
(Light Emitting Diodes, englisch für Licht emittierende Dioden) LEDs oder Leuchtdioden sind elektronische Halbleiter-Bauelemente, die unter Spannung rotes, grünes, gelbes oder blaues Licht abgeben. Weisses Licht entsteht durch blau leuchtende LEDs, die eine zusätzliche interne Leuchtschicht enthalten. Die Vorteile der LED-Technik sind brillantes, punktförmiges Licht, kompakte Bauweise, lange Lebensdauer (20 000 bis 50 000 Stunden), kein Ultraviolett und kein Infrarot (Wärme) im Lichtstrahl, modulierbare Lichtfarbe, Wartungsfreiheit, IR/UV-Freiheit, Farbstabilität, Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen des Lichts und verlustarmes Dimmen.
Höhe der Spannung U in Volt über Plus- und Minuspol einer Spannungsquelle (z.B. Solarmodul) bei
offenem Stromkreis. Man nennt diesen Zustand auch "lastfrei". Abkürzung: UOC (engl.: Open Circuit)
offenem Stromkreis. Man nennt diesen Zustand auch "lastfrei". Abkürzung: UOC (engl.: Open Circuit)
Die Leuchtdichte (L) ist das Mass für den Helligkeitseindruck, den das Auge von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche hat. Gemessen wird die Leuchtdichte in Candela pro Flächeneinheit (cd/m²), bei Lampen meist in cd/cm². Neben der Lichtstärke ist ausserdem der Reflexionsgrad der Fläche entscheidend. Dabei reflektiert eine helle Fläche sehr viel besser als eine dunkle.
Licht ist ein kleiner Ausschnitt des elektromagnetischen Strahlungsspektrums, den das menschliche Auge sehen kann. Der Spektralbereich des
Lichtes reicht von 380 bis 780 Nanometer Wellenlänge in den verschiedenen Farben wie Violett, Blau, Grün, Gelb und Rot. Andere Strahlungen wie die Gamma-, Röntgen-, Infrarot- oder die UV-Strahlung sind für Menschen nicht sichtbar.
Licht ist ein kleiner Ausschnitt des elektromagnetischen Strahlungsspektrums, den das menschliche Auge sehen kann. Der Spektralbereich des
Lichtes reicht von 380 bis 780 Nanometer Wellenlänge in den verschiedenen Farben wie Violett, Blau, Grün, Gelb und Rot. Andere Strahlungen wie die Gamma-, Röntgen-, Infrarot- oder die UV-Strahlung sind für Menschen nicht sichtbar.
Unter Licht versteht man elektromagnetische Strahlung, die im menschlichen Auge eine Hellempfindung hervorruft, also gesehen werden kann. Es handelt sich dabei um die Strahlung zwischen 360 und 830 nm, einen nur winzigen Teil des uns bekannten Spektrums elektromagnetischer Strahlung.
Die Lichtausbeute sagt aus, wie viel Lichtstrom in Lumen (lm) pro Watt (W) eine Lampe erzeugt. Sie ist damit ein Mass für die Wirtschaftlichkeit von Lampen. Je höher das Verhältnis von Licht und benötigter elektrischer Energie ist, desto besser ist die Lichtausbeute und damit die Wirtschaftlichkeit.
Die Lichtfarbe beschreibt das farbliche Aussehen des Lichts einer Lampe und wird durch die Farbtemperatur in Kelvin (K) beschrieben. Warmweiss hat weniger als 3300 K, was vorwiegend als gemütlich und behaglich empfunden wird. Neutralweisses Licht gilt als sachlich und weist 3‘300 K bis 5‘300 K auf, eine Lichtfarbe von über 5‘300 K wird als Tageslichtweiss bezeichnet.
Lichtimmission oder auch Lichtverschmutzung entsteht durch falsch ausgerichtete Leuchten.
Beispiele sind Strassenleuchten, die in nahegelegene Wohnungen strahlen, oder Städte, die den Nachthimmel stark erhellen.
Beispiele sind Strassenleuchten, die in nahegelegene Wohnungen strahlen, oder Städte, die den Nachthimmel stark erhellen.
Lichtsensoren messen die Helligkeit des Tageslichts oder einer künstlichen Beleuchtung. Sie finden Verwendung in Lichtsteuerungs- und Lichtregelsystemen.
Die Lichtstärke (Kurzzeichen I) ist der in eine bestimmte Richtung abgegebene Lichtstrom einer Leuchte oder Lampe und wird in Candela (cd) gemessen. Die räumliche Verteilung der Lichtstärke (Lichtstärkeverteilung) wird durch die Art des Reflektors einer Lampe oder Leuchte bestimmt. Die Lichtstärkeverteilung wird grafisch in Form von Kurven dargestellt, den Lichtstärkeverteilungskurven.
Der Lichtstrom ist die Lichtleistung einer Lichtquelle. Er wird in Lumen (lm) gemessen und beschreibt in alle Richtungen abgestrahlte Leistung im sichtbaren Bereich. Der Lichtstrom ist für den Verbraucher die Helligkeit einer Lampe und deshalb eine wichtige Einheit. Eine 100-W-Glühlampe hat etwa 1‘400 Lumen, eine 21-Watt-Leuchtstofflampe erreicht gegen 1‘900 Lumen.
Strecke, die zwei Schnittpunkte verbindet.
Ein technischer Verlust der Datenqualität bei einer Übertragungsstrecke (z.B. Dämpfung).
(Low Smoke Flame Retardant Zero Halogen) Bezeichnung für flammwidrig und halogenfrei.
(Low Smoke, Zero Halogen) Bezeichnung für halogenfrei.
Mit der Masseinheit Lumen (lm) wird der Lichtstrom gemessen, der die Lichtleistung einer Lichtquelle in alle Richtungen im sichtbaren Bereich beschreibt. Die Werte für den Lichtstrom der Lampen sind in den Produktlisten der Hersteller angegeben und eine wichtige Einheit, da sie die Helligkeit einer Lampe definieren.
Lux (lx) ist die Masseinheit für die Beleuchtungsstärke. Sie definiert, wie viel Licht beziehungsweise wie viel Lichtstrom (in Lumen) auf eine definierte Fläche fällt: 1 Lux beträgt sie, wenn der Lichtstrom von 1 Lumen 1 Quadratmeter Fläche gleichmässig ausleuchtet. Gemessen wird die Beleuchtungsstärke mit einem Luxmeter auf horizontalen und vertikalen Flächen. Für Arbeiten im Büro sind beispielsweise mindestens 500 Lux Beleuchtungsstärke notwendig.
Abkürzung für Lichtwellenleiter.
M
Übertragungsgeschwindigkeit von 8 Mio. Bits oder 1 Megabyte pro Sekunde.
1 Megabyte sind 1'000 Kilobytes oder 1 Mio. Bytes (nach neuem IEC-Standard).
(Management Information Base) Informationssammlung (Datenbank), die über ein Netzwerkmanagement abgefragt und modifiziert werden kann. Die Schnittstelle für statische Speicher definiert die Struktur des MIB.
(Modulator-Emodulator) Setzt analoge Signale in digitale um, und umgekehrt. Der/das Modem wird am Ende eines Übertragungsmediums installiert und sendet die Signale üblicherweise über eine Fernsprechleitung.
Eigenschaften von Lichtwellen in einem Lichtwellenleiter in Bezug auf die longitudinale oder transversale Energieverteilung. Idealerweise breitet sich ein Strahl parallel zur optischen Achse des Leiters aus und
minimiert so Weg und Laufzeit im Gegensatz zu Licht, das in Wellenform durch den Lichtwellenleiter verläuft.
minimiert so Weg und Laufzeit im Gegensatz zu Licht, das in Wellenform durch den Lichtwellenleiter verläuft.
Auch Singlemodefaser genannt, erlaubt nur einer Mode, sich im Lichtwellenleiter auszubreiten, was sehr geringe Übertragungsverluste verursacht. Als Sendeelement dient eine Laserdiode.
Von Einstrahlung und Temperatur abhängiger Punkt der Modulkennlinie, in dem der Solargenerator die maximale Leistung erzeugt.
Von Einstrahlung und Temperatur abhängiger Punkt der Modulkennlinie, in dem der Solargenerator die maximale Leistung erzeugt.
N
Im Labor bei standardisierten Testbedingungen (Stand Test Conditions: STC) für ein Modul ermittelte Spitzenleistung in Kilowatt peak (kWp, engl. Peak =Spitze). In einem vom Hersteller zu definierenden Mass (z.B. ± 5%) sind Toleranzen zulässig. Es ist üblich, Grossen wie Anlagenkosten oder Anlagenertrag zur besseren Vergleichbarkeit auf die Nennleistung zu beziehen. Die Gesamtnennleistung des Generators oder Kraftwerks ergibt sich aus der Summe der installierten Modulleistungen.
Erlaubt mit Bitfolgen jeden Knoten im Netzwerk eindeutig zu identifizieren.
Die Struktur der Verbindungen zwischen den Geräten eines Computernetzes mit einem gemeinsamen Datenaustausch. Sie ist wichtig für Massnahmen bei Ausfällen: Nur mit alternativen Wegen (Umleitungen) zwischen den Knoten ist bei Ausfällen einzelner Verbindungen die Funktionsfähigkeit weiterhin garantiert. Die Kenntnis der Topologie eines Netzes hilft bei der Bewertung seiner Performance, der Investitionen und bei der Auswahl passender Hardware.
(Nominal Velocity of Propagation) Die nominelle Ausbreitungsgeschwindigkeit bezeichnet die charakteristische Signalausbreitungsgeschwindigkeit in Kabeln. Da sich Signale in allen Datenkabeln langsamer als die Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, wird der NVP-Wert als prozentuales Verhältnis zur Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes angegeben. Dieser ist aus dem Datenblatt des jeweiligen Kabelherstellers zu entnehmen. So lässt sich die die Laufzeit des Signals berechnen (Beispiel: NVP 77% ergibt eine Laufzeit von ca. 0,33/NVP = 4,2 ns/m).
O
(Organic Light Emitting Diode, englisch für Organisches Licht emittierende Diode) OLEDs bestehen aus organischen und halbleitenden Dioden, die mittels elektrischer Energie leuchten. Sie unterscheiden sich von anorganischen Dioden (LED) durch eine geringere Strom- und Leuchtdichte. Die OLED-Technologie wird in Bildschirmen und Displays verwendet. Künftig sollen OLEDs auch als Raumbeleuchtung dienen, denn dank ihrer Biegsamkeit und hauchdünnen Beschaffenheit können sie als Beschichtung auf unterschiedlichen Oberflächen angebracht werden (in transparenter Form sogar auf Glasscheiben) und in beliebigen Mustern und Farben leuchten.
(Open System Interconnection) Das OSI-Referenzmodellstrukturiert Prozesse in einem Netzwerk. Die Aufgaben der Kommunikation wurden dazu in sieben aufeinander aufbauende Schichten (engl.: Layers) unterteilt. Das Modell ist ISO-standardisiert und ermöglicht den Transport von Daten zwischen OSI-kompatiblen Computern und/oder Geräten, auch wenn unterschiedliche Hersteller verwendet werden.
Das Modell umfasst folgende Schichten:
1. Bitübertragungsschicht (physical layer)
2. Sicherungssicht (data link layer)
3. Vermittlungsschicht (network layer)
4. Transportschicht (transport layer)
5. Sitzungsschicht (session layer)
6. Darstellungsschicht (presentation layer)
7. Anwendungsschicht (application layer)
Das Modell umfasst folgende Schichten:
1. Bitübertragungsschicht (physical layer)
2. Sicherungssicht (data link layer)
3. Vermittlungsschicht (network layer)
4. Transportschicht (transport layer)
5. Sitzungsschicht (session layer)
6. Darstellungsschicht (presentation layer)
7. Anwendungsschicht (application layer)
P
Abkürzung für Polyethylen: thermoplastischer Kunststoff.
Ein kurzes Stück Lichtwellenleiter, welches einseitig mit einem Lichtwellenleiter-Stecker vorkonfektioniert ist.
Es wird zur Kopplung optischer Bauelemente verwendet und mittels einer Spleissbox an das Lichtwellenleiter-Installationskabel gespleisst.
Es wird zur Kopplung optischer Bauelemente verwendet und mittels einer Spleissbox an das Lichtwellenleiter-Installationskabel gespleisst.
(Pair in Metal Foil) Bezeichnung für ein STPKabel, bei dem ein Adernpaar mit einer Metallfolie geschirmt ist.
Schnittstelle eines Übertragungsgerätes für die Verbindung zu oder von einem Netzwerk, indem sich Dateneingabe- und Ausgabegeräte anschliessen lassen. Sowohl ein Input als auch ein Output und die Übertragung von Daten an ein Gerät ausserhalb des LANs sind so möglich.
Abkürzung für Polyvinylchlorid: thermoplastischer Kunststoff.
R
- Gerät für die längenmässige Erweiterung einer physikalischen Übertragungsstrecke sowie die topologische
Erweiterung über ein einzelnes Segment (und die damit einhergehenden Einschränkungen hinaus).
Der Repeater kann Signale zwischen verschiedenen Verkabelungsmedien konvertieren.
- In einem ISN-System bezeichnet ein Repeater ein Modul, das in jedem „Informations-Interface-Carrier“
vorhanden ist und die Busübertragung durch einen Paketcontroller synchronisiert.
Erweiterung über ein einzelnes Segment (und die damit einhergehenden Einschränkungen hinaus).
Der Repeater kann Signale zwischen verschiedenen Verkabelungsmedien konvertieren.
- In einem ISN-System bezeichnet ein Repeater ein Modul, das in jedem „Informations-Interface-Carrier“
vorhanden ist und die Busübertragung durch einen Paketcontroller synchronisiert.
Arbeitet als aktive, kombinierte Hard- und Software-Komponente auf der Vermittlungsschicht im OSI-Referenzmodell. Mithilfe von internen Adresstabellen ist der zielgerichtete Austausch von Datenpaketen zwischen
den Teilnetzen und für die Auswahl alternativer Pfade zum Zielknoten bei Leitungs- oder Stationsüberlastung gewährleistet.
den Teilnetzen und für die Auswahl alternativer Pfade zum Zielknoten bei Leitungs- oder Stationsüberlastung gewährleistet.
S
Einheit von Netzwerkprozessen und -funktionen, festgelegt im OSI-Referenzmodell. Die Prozesse und Funktionen laufen in den sogenannten Schichten, auch Layer genannt, ab. Dazu zählen die physikalischen Übertragungen bis hin zu Endbenutzerbefehlen.
Hard- oder Software in einem Netzwerk mit speziellen Dienstleistungen. Sowohl Knoten und Netzwerke mit gleicher Architektur lassen sich mit einem Server verbinden (z.B. Routing-Server), als auch solche mit unter-
schiedlicher Architektur (wie der Gateway-Server, mithilfe von Protokollübersetzungen). Terminal-, Print- und Dateiserver als Schnittstelle zwischen kompatiblen Peripheriegeräten in einem LAN werden in der Fachsprache Host genannt.
schiedlicher Architektur (wie der Gateway-Server, mithilfe von Protokollübersetzungen). Terminal-, Print- und Dateiserver als Schnittstelle zwischen kompatiblen Peripheriegeräten in einem LAN werden in der Fachsprache Host genannt.
Auch Monomodefaser genannt, erlaubt nur einer Mode, sich im Lichtwellenleiter auszubreiten, was sehr geringe Übertragungsverluste verursacht. Als Sendeelement dient eine Laserdiode.
(Simple Network Management Protokoll) Einfaches Netzwerkverwaltungsprotokoll, das Netzwerkelemente
(z.B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwacht und steuert.
Das SNMP-Protokoll wurde von der Internet-Gemeinde mithilfe des RFC-Prozesses entwickelt und funktioniert auch mit TCP/IP in UNIX-Umgebungen.
(z.B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwacht und steuert.
Das SNMP-Protokoll wurde von der Internet-Gemeinde mithilfe des RFC-Prozesses entwickelt und funktioniert auch mit TCP/IP in UNIX-Umgebungen.
Mehrere miteinander verschaltete Module inklusive der dazu notwendigen Verkabelung und der Montageeinrichtung werden als Solargenerator bezeichnet.
Mehrere miteinander verschaltete Module inklusive der dazu notwendigen Verkabelung und der Montageeinrichtung werden als Solargenerator bezeichnet.
Bezeichnet das Verfahren, bei dem Netzwerke in kleinere Unternetzwerke aufgeteilt werden. Ziel ist die bessere Verwaltbarkeit oder Abgrenzung von Routing-Domains zur Lasteingrenzung. Am häufigsten wird Subnetting mit IP-Netzwerken in Zusammenhang gebracht. Die Zuteilung der IP-Adressen bei Ipv4 für das Internet erfolgt immer für ein Netz. Man erhält also keine einzelne Adresse, sondern immer einen ganzen Pool für ein Subnetz des Internets. Je nach IP-Netzklasse sind dies mehr oder weniger Adressen. Die Vergabe der einzelnen Rechneradressen obliegt dann dem Verwalter des Netzes. Durch Verlängerung des Netzanteils der IP-Adressen (gekennzeichnet durch eine Netzmaske) kann man das Netz aber auch in weitere Subnetze zerlegen.
(Engl.: Schalter, Weiche) Netzwerkkomponente zur Verbindung mehrerer Computer bzw. Netzsegmente in einem lokalen Netz (LAN). Switches werden auch als intelligente Hubs bezeichnet, da sie den Netzwerkverkehr analysieren und logische Entscheidungen treffen. In der Funktionsweise ähnelt der Switch einer Bridge, weshalb anfänglich auch der Begriff Multiportbridge verwendet wurde. Switches unterscheiden sich somit von einem Hub, der bei einer Anfrage das Signal in das gesamte Netz sendet. Der Switch hingegen sendet die Anfrage direkt an den Ziel-PC und entlastet so das gesamte Netzwerk.
T
(Transmission Controll Protocol) Das Übertragungssteuerungsprotokoll definiert, auf welche Art und Weise Daten zwischen Computern ausgetauscht, gepackt und entpackt werden. Alle Betriebssysteme moderner Computer beherrschen TCP.
Ein Internetworking-Protokoll, das wegen der grossen Bedeutung für das Internet auch als Internetprotokollfamilie bezeichnet wird. Die Identifizierung der am Netzwerk teilnehmenden Rechner geschieht über IP-Adressen. Das Protokoll wurde von der staatlichen amerikanischen Advanced Research Project Agency (ARPA) entwickelt und ist von den Computer- und Softwareherstellern als Standardprotokoll für Computernetzwerke allgemein anerkannt.
Kabeltypen, bei denen die beiden Adern eines Adernpaares miteinander verdrillt (verseilt) sind. Unterschieden werden:
- unshielded Twisted Pair (ungeschirmt) = UTP
- foiled Twisted Pairs (foliengeschirmt) = FTP
- shielded, foiled twisted Pairs (folien- und geflechtgeschirmt) = S/FTP
- shielded, shielded Twisted Pair (Paare einzeln geschirmt, sowie Gesamtschirm) = S/STP.
- unshielded Twisted Pair (ungeschirmt) = UTP
- foiled Twisted Pairs (foliengeschirmt) = FTP
- shielded, foiled twisted Pairs (folien- und geflechtgeschirmt) = S/FTP
- shielded, shielded Twisted Pair (Paare einzeln geschirmt, sowie Gesamtschirm) = S/STP.
U
(Universal Serial Bus) Serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten. Mit USB ausgestattete Geräte oder Speichermedien können im laufenden Betrieb miteinander verbunden (Hot-Plugging) und angeschlossene Geräte und deren Eigenschaften automatisch erkannt werden.
Abkürzung für unterbrechungsfreie Stromversorgung, stellt bei Störungen im Stromnetz die Versorgung kritischer elektrischer Lasten sicher.
V
(Very High Speed Digital Subscriber Line) DSLTechnik, die höhere Datenübertragungsraten über Telefonleitungen liefert als beispielsweise ADSL oder ADSL2+. Wie alle DSL-Techniken benutzt auch VDSL für das letzte Stück der Übertragungsstrecke zum Kunden die (verdrillte) Kupferleitung. VDSL2 basiert auf dem Übertragungsverfahren Discrete Multitone (DMT) und bietet bei einer Grenzfrequenz von 30 MHz theoretisch erreichbare Datenübertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s im Up- und Downstream bei einer im Vergleich zu VDSL1 wesentlich vergrösserten Reichweite.
(Virtual Local Area Network) Virtuelles lokales Teilnetz innerhalb eines physisch geswitchten Netzes, das aus einem oder mehreren Switches bestehen kann.
(Voice over Internet Protocol) Technik der Internet-Telefonie, die nach Internet-Standards aufgebaut ist. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, wie Sprache und Steuerinformationen für den Verbindungsaufbau, in Päckchen übertragen. Das akustische Signal wird zerstückelt und im Empfangsgerät beispielsweise wieder zur Stimme zusammengesetzt. Bei Übermittlungsproblemen wird die Stimme nicht unterbrochen, sondern in die Länge gezogen.
(Virtual Private Network) Das virtuelle private Netz dient der Einbindung von Geräten eines benachbarten Netzes an das eigene Netz, ohne dass die Netzwerke zueinander kompatibel sein müssen.
W
(Wide Area Network) Im Gegensatz zum LAN erstrecken sich WANs über grosse geografische Bereiche, sie sind also nicht auf ein Gebäude oder Grundstück begrenzt. Zum Einsatz dazu kommen öffentliche oder gesicherte (z.B. bei Unternehmen oder staatlichen Institutionen) Übertragungsnetze.
Abhängigkeit der Gruppengeschwindigkeit der einzelnen Moden von den Massen des Leiters und der Wellenlänge.
(Wireless Local Area Network) Bezeichnet ein drahtloses lokales Funknetz, wobei meistens der Funkstandard 802.11 gemeint ist. Dieser wurde 2002 ratifiziert, wird in manchen Ländern als Wi-Fi bezeichnet und lässt Datenraten von bis zu 54 Mbps zu (Brutto-Datendurchsatz! Netto: -50%). Deshalb ist der Standard vor allem für den Business-Bereich interessant.
(Gesprochen: (Kilo-)Watt pik) ist die Masseinheit für die maximale Leistung, insbesondere für die höchste elektrische Leistung, die ein Gerät umsetzen kann. Der Begriff setzt sich zusammen aus
der Einheit Watt und dem englischen Wort peak für Spitze.
Speziell in der Photovoltaik ist diese Masseinheit zur Kennzeichnung der genormten elektrischen Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gebräuchlich. Entgegen dem direkten Wortsinn handelt es sich dabei nicht um die maximale Leistung der Zelle oder des Moduls bei stärkster Sonneneinstrahlung, sondern um die abgegebene elektrische Leistung bei standardisierten Testbedingungen.
der Einheit Watt und dem englischen Wort peak für Spitze.
Speziell in der Photovoltaik ist diese Masseinheit zur Kennzeichnung der genormten elektrischen Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gebräuchlich. Entgegen dem direkten Wortsinn handelt es sich dabei nicht um die maximale Leistung der Zelle oder des Moduls bei stärkster Sonneneinstrahlung, sondern um die abgegebene elektrische Leistung bei standardisierten Testbedingungen.


